15.07. -22.08.2014 - Korsika -                                                      Erholung und Naturerlebnisse  in unserer zweiten Heimat

Immer wieder gerne - Anreise mit Umwegen

Hängt es mit dem Alter zusammen? Das Packen empfand ich dieses Mal als besonders stressig: Alles zusammensuchen, Fehlendes Einkaufen, zu packendes zusammenstellen, verstauen und in das Auto verbringen. Die neue Dachbox erleichterte das Procedere ein wenig: Sie ist 265 cm lang, Segel und Masten passen hinein, das umständliche Festzurren auf dem Träger entfiel. Aber kaum auf der Piste, wendete sich die Befindlichkeit. Urlaub! Vorfreude! Auf und davon! Wir hatten ein Hotel in Sienna, in der Toskana gebucht. Und wir waren begeistert. Ein toller Einstieg in den Urlaub, tolle Ausblicke und Eindrücke in der Toskana. Die alten Städte in der Toskana und die liebliche Landschaft sind wirklich einzigartig. Aber seht selbst ...

Korsika - viele Ausflüge und Views in unserer zweiten Heimat

Tatsächlich gibt es immer wieder neues zu sehen oder altes erscheint uns wieder neu. Korsika ist wirklich eine Insel zum Urlaub Erleben und zum Verlieben, alle Jahre wieder. Dieses Jahr kam unsere Tochter Jördis in den zweiten drei Wochen. Es war eine sehr sportive und entspannte Zeit, in der wir viele Ausflüge machten und auch eine Zweitageswanderung entlang des GR 20 unternahmen. Korsika ist eben auch die Insel unserer Familie. Und jedes Jahr treffen wir viele Freunde auf der Insel. Wir genossenen es wieder, Teil der großen "Riva Bella" Gemeinde zu sein. Impressionen von Korsika ...

Mare à Mare Nord ...

...oder zumindest einen Teil davon wanderten wir gleich zu Beginn unserer Korsikazeit. Hans war so nett und fuhr uns nach Valle d'Alesani, einem kleinen, beschaulichen Bergort und Beginn der dritten Etappe des Mare à Mare Nord, der von hier Richtung Westen über Corte nach Cargese führt. Wir wollten nur einen Teil wandern: Valle d'Alesani - Pianello (700 aufwärts/510 abwärts/13,5 km) --> Pianello - Sermao (615 aufwärts/610 abwärts/13 km) --> Sermano - Corte (780 aufwärts/1175 abwärts/15,9 km).

Die letzte Etappe veränderten wir ein wenig, um direkt zur D200 zu gelangen und von dort günstiger nach Aleria zu trampen. Das klappte übrigens wieder recht gut, eine Korsin, die von einem Dorf bei Corte, wo sie ihre Eltern besucht hatte, auf dem Weg nach Ghisonaccia, und Gitti konnte ihrer Lieblingsbeschäftigung, französisch zu sprechen, ausgiebig nachkommen - während ich hinten saß, und die Rucksäcke, die in den Kurven hin und her schwankten, festhielt.

Diese Wanderung hatte nicht jenen alpinen, wilden Charakter, den wir teilweise vom GR 20 kannten. Dennoch war die Wanderung landschaftlich sehr reizvoll, immer wieder eröffneten sich Blicke auf das Meer oder Richtung Corte auf die hohen, zentralen Gebirgsmassive Korsikas. Das Besondere an dieser Wanderung waren die vielen Bergdörfer der Castagniccia, durch die unser Weg immer wieder führte.

Dass wir ein Mal mehr wieder in ein Unwetter gerieten, hatten wir nicht erwartet. Bereits unsere erste Etappe führte uns in ein heftiges Gewitter. Flucht war unmöglich. Die Blitze schlugen nur wenige hundert Meter neben uns ein. Vom Himmel regnete es Eiskugeln mit Durchmessern bis zu 3 cm. Wir waren froh, das Unwetter heil, wenn auch durchnässt, überstanden zu haben.

Die Rucksäcke waren schwer, meiner wog 21 kg, Gittis Rucksack hatte immerhin noch 16 kg. Grund: Zelt, Schlafsäcke, Kochgeschirr, Verpflegung, wir hatten wieder alles dabei, konnten es aber nicht nutzen. Dass wir dann nicht zelten konnten, war eher überraschend. Denn laut Info des Office de Tourisme sollte zelten überall möglich sein. Übernachten konnten wir aber nur in den Gites, kommunalen bzw. privat geführten Herbergen in den Dörfern. Dort buchten wir Halbpension, kein billiges Vergnügen. Das mag der Grund gewesen sein, dass wir kaum Wanderern begegneten, nur ein französisches Pärchen trafen wir immer wieder. So hatten wir das Glück, in den Mehrbettzimmern zu zweit zu schlafen.

Wir werden sicher noch weitere Mare à Mare oder Marè e Monti Wanderwege entdecken, wenn möglich, aber nur mit zelten.

Impressionen Mare à Mare Nord...

Von der Bergerie de Grotelle nach Canaglia...

... ein bekannter Weg, aber in dieser Zusammensetzung dennoch neu. Wir wanderten zu dritt, Jördis war dabei. Unseren Grand C4 Picasso ließen wir im Restonica Tal zurück, ein Shuttle brachte uns zur Bergerie de Grotelle. Es war schon viele Jahre her, dass wir zum Lac de Melo gewandert waren, einer heute eher stark frequentierten Route. Dennoch: Das landschaftliche Erlebnis am Ende des Restonica Tals ist wirklich grandios und allemal lohnend. Jetzt wanderten wir noch weiter, an der Westseite des kleinen Karsees entlang, aufwärts zu einem Grat, der vom Brèche de Capitello zum Bocca a Soglia führt.

Hier stießen wir auf den GR 20. Der Weg führte uns über den Col de Rinoso zur Petra Piana Hütte, wo wir nach einigem Suchen zwei Plätze für unsere Zelte fanden. Die Ausblicke während diese Etappe sind beeindruckend. Die Ausblicke in das Restonica Tal eröffnen Ausblicke auf den Capitello und auf den Melo See, später passierten wir den Lac de Rinoso.

Die Nacht war sehr kalt, Jördis fror, und erst die Morgensonne brachte die sehnsuchtsvoll erwartete Erwärmung. Von jetzt an ging es viele hundert Meter abwärts bis Canaglia. Diese Etappe ist jedoch sehr reizvoll. Sie führt durch den Wald von Vizzavona, einen Großteil entlang des Manganello mit seinen abwechslungsreichen, wunderschönen Gumpen. Bevor wir an einer schönen Gumpe eine Badepause einlegten, tranken wir einen verdienten Kaffee an der Bergeries de Tolla.

Nach kurzer Zeit erreichten wir nach der Badepause Canaglia, jenes Sackgassendorf, das Ausgangspunkt für die zahlreichen Tageswanderer ist, die die schönen Gumpen des Manganellobaches aufsuchen wollen. Von dort wanderten wir eine weitere Stunde bis nach Tallone zum Bahnhof. Nach kurzer Wartezeit saßen wir im Zug nach Corte. Im Restonica Tal wartete unser Auto. Und wie sollte es anders sein: Ein Korse nahm uns mit und brachte uns zu unserem Grand C4 Picasso...

Impressionen Zweitageswanderung Bergerie de Grotelle nach Tallone...

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