17.04. – 24.04.: Nordthailand

Sightseeing im Grenzgebiet zu Myanmar und Laos

Mit dem Mietwagen durch Nordthailand

Mit Spannung erwarteten wir unsere Woche in Nordthailand. Um Zeit zu sparen hatten wir bereits in Deutschland einen Air Asia Flug gebucht und in Anlehnung an das Reiseangebot eines Thailandveranstalters eine einwöchige Mietwagentour geplant. Wie in der Vergangenheit buchten wir das Fahrzeug über den deutschen Mietwagenbroker Sunnycars. Wie erwartet, erhielten wir kurzfristig per e-mail das Voucher und ließen es im Diamond House, unserem Hotel in Bangkok, ausdrucken.

Die Wagenübergabe war wiederum ein Beispiel für den guten Service in Thailand: Pünktlich, genau, schnell und zuvorkommend. Dass wir dann noch ein Navigationsgerät für 15 € dazumieten konnten, war absolut notwendig. In Chiang Mai hätten wir sonst keine Chance gehabt.

Zwei Tage Fahrschule in Chiang Mai

Wie oft ich zur linken Tür ging, um einzusteigen, weiß ich nicht mehr. Zu sehr sind nach über 35 Jahren im Rechtsverkehr die Automatismen verankert. Vor gut 15 Jahren waren wir schon Mal im Linksverkehr auf Zypern unterwegs. Doch die Erinnerung an dieses besondere Fahrerlebnis war vollends verblasst. Jetzt begann also das brainwashing, die Gehirnhälften mussten komplett umgepolt werden. Ein nicht leichtes Unterfangen, zumal die engen Straßen und der Verkehr in Chiang Mai dabei nicht gerade förderlich sind. Während links und rechts führerscheinlose, bisweilen lebensmüde Jugendliche mit ihren Rollern vorbeirauschten, musste ich mich an die Abmessungen des Toyota Pick Ups, Made in Thailand, gewöhnen. Doch mein Gehirn, an „spiegelverkehrte“ Straßenbegrenzungen gewöhnt, interpretierte die Abstände völlig anders: Links schien weit weg, war aber sehr nah dran, rechts schien nah dran, war aber recht weit weg. Doch am dritten Tag war die Neuschaltung des Gehirns eingeleitet, das Fahren im fast fünf Meter langen Toyota Pick Up begann richtig Spaß zu machen. Nur am Morgen passierte es bisweilen, dass ich mich nach dem Abbiegen vom jeweiligen Hotel auf der rechten Straßenseite wiederfand.

Doch eines sei vorweggenommen: Das einsame, menschenleere und Natur betonte Nordthailand, was wir uns erwartet hatten, fanden wir nicht. Zwei Nächte blieben wir in Chiang Mai, und schon während des Besuches einiger vor Chiang Mai liegender Dörfer, in denen Baumwolle sowie Seide verarbeitet und Sonnenschirme im Asienstil hergestellt werden, zeigte uns, dass diese „Dörfer“ fast mit der 170000-Einwohner-Stadt Chiang May zusammengewachsen sind. Immerhin leben im Großraum über eine Millionen Menschen. Die knapp 720 Jahre alte, geschichtsträchtige Großstadt im Norden Thailands hat uns gefallen, vor allem die Altstadt, die noch von einer alten Stadtmauer umgeben ist.

Daran änderte auch die Fahrt in den Doi Inthanon Nationalpark im Südwesten von Chiang Mai nichts, den wir besuchten, weil sich hier der höchste Berg Thailands befindet, der 2564 m hohe Doi Inthanon: Eine gut ausgebaute Straße führt bis an Gipfel, entsprechend viel Verkehr gibt es bis zur Bergspitze, die eher eine flache, mit Wald bewachsene Kuppe ist. Aufgrund der Lage in den Randtropen (knapp 190N) liegt die Baumgrenze recht hoch. Der Norden Thailands weist aus diesem Grund auch spürbare Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter auf, obgleich das Thermometer auch in den Wintermonaten in den tiefen Lagen selten unter 10 Grad fällt. Regen fällt im Norden Thailands nur in den Sommermonaten in nennenswerten Mengen, wenn die feuchten südwestlichen Monsunwinde weite Teile Südostasiens erreichen.

Infos_Klima Nordthailand.doc
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Es brachte jetzt richtig Spaß mit dem Toyota Pick Up zu fahren. Er war einfach ausgestattet, in etwa so wie die Fahrzeuge der 70er und 80er bei uns, hatte allerdings eine Klimaanlage. So kamen wir wohl gelaunt in Mae Tang an. Nach einigem Suchen erreichten wir das abseits gelegene Baan Rai Lanna Resort, wo wir uns in unserem kleinen Bungalow von Anfang an wohl fühlten. Hier bekamen wir auch einen Tipp für ein Elefantencamp, das Maetaman Elefantencamp

Mahouts – Freunde der Elefanten oder Touristenjäger?

In der Tat gibt es einige Camps, wo die Elefanten nicht gut behandelt werden. Kritiker negieren die Haltung von Elefanten generell. Gleichwohl gehören die Elefanten zu Thailand, Jahrhunderte lang wurden sie als Arbeitstiere eingesetzt. Heute ist die Arbeitskraft des Elefanten kaum noch gefragt, die Mahouts, die Elefantenführer sind mit ihren Elefanten arbeitslos. Elefantencamps bieten die Chance, Touristen die Haltung und den Einsatz von Elefanten näherzubringen und den Mahouts Beschäftigung zu geben. In Nordthailand gibt es die meisten Elefantencamps. Beschäftigungslose Mahouts ziehen oft nach Süden, bis nach Bangkok, um dort mit ihren Elefanten Geld zu verdienen. Hier bleibt die artgerechte Haltung meist auf der Strecke.

Das Maetaman Elefantencamp soll angeblich für die gute Haltung der Elefanten bekannt sein. Also buchten wir den obligatorischen Elefantenritt im Sattel, der Mahout auf dem Nacken bzw. den Kopf des Elefanten sitzend. Der Ausritt ähnelt eigentlich einem Elefantenritt bei Hagenbeck, nur dass er durch den Dschungel, oder das, was davon übriggeblieben ist, geht, bergauf und bergab und durch einen Fluss. Der Elefant war bisweilen recht bockig, blieb stehen und der Mahout hatte Mühe, ihn in Bewegung zu halten. Da half nur eine Ladung Bananen, die wir jeweils auf im Wald verstreuten Verkaufstellen auf Hochsitzen kaufen konnten. Wir mussten sozusagen den Sprit extra bezahlen.

Unser Mahout war ein ganz einfacher junger Mann, der kein Wort Englisch sprach und der die ganze Zeit auf irgendetwas kaute, möglicherweise waren es Kokablätter. Zwischendurch ritt er in sein Dorf, ärmliche Hütten standen mitten im Wald, jedoch hatte die Elektronik bereits Einzug gehalten. Vor einem Haus saßen drei Mädchen und spielten mit ihren Handys.

Auf das volle Touristenprogramm hatten wir verzichtet, wir wollten uns nicht auf Holzflößen den Fluss hinunter gleiten lassen. Stattdessen schauten wir uns im Camp um und konnten durchaus beobachten, wie zugetan und intensiv der Kontakt der Mahouts zu den Elefanten war. Die Elefanten zeigten bei einer Aufführung Fähigkeiten, die uns in Erstaunen versetzten: Ein Elefant zeichnete mit seinem Rüssel ein Bild, andere Elefanten schossen gezielt auf Tore oder die Dickhäuter demonstrierten, mit wie viel Kraft sie Baumstämme bewegen und stapeln können.

Nach diesem Tag waren wir uns einig, dass wir es nicht abschließend beurteilen können. Jedenfalls blieb ein ambivalentes Gefühl zurück: In dem Camp gab es so viele Elefanten, warum wird deren Zahl nicht reduziert? Irgendwie wurde ständig erwartet, dass wir für alles bezahlen: Für die Bananen, für Bilder mit Elefanten, für Kunststücke und für die üblichen Souvenirs. Andererseits haben Elefanten in Thailand keinen Platz mehr, schon gar nicht wilde. In einigen abgelegenen Nationalparks soll es gerade ein Mal noch wenige hundert wilde Elefanten geben. Eine Abschaffung der Elefantencamps wäre gleichbedeutend mit dem Aussterben der so sympathischen Dickhäuter.

Überraschende Unterkünfte

Die Unterkünfte in Nordthailand waren stets sehr gut, sie überzeugten durch Sauberkeit und gutem Service. Im Vergleich zu beispielsweise Südamerika war der Bettenkomfort im Durchschnitt viel besser, die Matratzen waren durchweg in einem guten Zustand, so dass wir immer gut schliefen. Oft waren die Preise dabei so günstig, dass wir uns fragten, wie die Thais davon leben können, zumal es sehr viele Angestellte gab. Übrigens gilt diese Feststellung für ganz Thailand. Im Baan Rai Lanna Resort zahlten wir für zwei Nächte nur zwanzig Euro und waren zusammen mit einem englischen Paar die einzigen Gäste. Im hoteleigenen Restaurant konnten wir zudem sehr gut und günstig essen.

Von diesem Resort in Mae Taeng aus unternahmen wir am zweiten Tag einen Ausflug nach Pai, einer Kleinstadt mit rund 20000 Einwohnern im Nordwesten Thailands in der Provinz Mae Hong Son. Die kurvenreiche 120 km Fahrt führte durch waldreichen Sekundärwald, war aber so verkehrsreich, wie wir es nicht erwartet hatten. Nur rund 50 km weiter westlich ist schon die Grenze zu Myanmar, aber in Pai tobte gewissermaßen das Leben. Pai hat sich schon längst auf die Touristen eingestellt, auf Märkten wurden Souvenirs, Schmuck und Kleidung angeboten, die ganz artgerecht von traditionell gekleideten Akhafauen verkauft wurden. Roller kreuzten die Straßen in alle Richtungen, auf jedem zweiten saß ein Tourist, grinsend rasten sie den Einheimischen hinterher. Manche sahen recht verdächtig nach Hippie aus, wohl mehr vom Outfit als im Sinne von tatsächlichem Aussteiger.

Auf der Suche nach den Bergvölkern oder ein missglückter Zoobesuch im Freien

Auf der Weiterfahrt nach Mae Salong kurvten wir tatsächlich über kurvenreiche Bergstraßen, aber die vermeintliche Einsamkeit wurde immer wieder von vielen Siedlungen und einem Verkehr unterbrochen, wie man ihn im Outback Nordthailands nicht erwarten würde – so dachten wir zumindest. Aber eigentlich waren wir auf der Suche nach einigen Bergdörfern, die von Bergstämmen bewohnt werden. Rund eine Million Angehörige verschiedener Bergstämme gibt es in Thailand, die meisten von ihnen leben seit über 150 Jahren in Nord- und Nordwestthailand, das erfuhren wir zumindest am letzten Tag unserer Rundreise während eines Zwischenstopps in einem kleinen, informativen Museum in Chiang Rai. Viele Stämme stammen ursprünglich aus dem Hochland von Tibet oder aus dem Süden Chinas. Eingewandert sind sie schließlich aus Myanmar, Laos und Südchina. (Hier geht es zu einem Link mit Informationen zu den Bergvölkern: http://www.karobathai.ch/Bergstaemme.html )

Wir hatten uns, möglicherweise etwas zu unreflektiert an das Internet und an einschlägige Reiseführer (Reise-Know-How / Lonely Planet) gehalten. Als dann die Abbiegung zum Dorf Ypa, dem Three-Tribe-Village) kam, bogen wir neugierig in die schmale Straße ein, die kurz danach steil anstieg. Wir waren offenbar die einzigen Touristen. Die Straße wurde immer schmaler, der Toyota Allrad kämpfte sich tapfer durch die Schlaglöcher, als wir im letzten Moment eine Stelle zum Wenden fanden. Wir passierten einige Ahka-Häuser, aus denen die bunt gekleideten Frauen mit ihren typischen Kopfbedeckungen argwöhnisch herausschauten. Ein schäbig gekleideter Junge winkte uns auf eine Sandfläche, offenbar der Touristenparkplatz von Ypa. Er habe sich das Englisch durch das Sprechen mit Touristen selbst beigebracht, sagte er uns, zur Schule sei er nicht gegangen. Bei unserem Rundgang war der Akha-Junge unser Schatten, wir gaben ihm später etwas Trinkgeld, einfach, um ihn loszuwerden, was übrigens gerade bei Kindern ein Fehler ist.

Als wir etwas befremdet ausstiegen, kamen gleich drei Akhafrauen angerannt, zerrten Gitti zu ihren Ständen, um ihren Schmuck zu verkaufen. Eine runzlige, zahnlose alte Frau, war besonders unangenehm und gab erst Ruhe, als wir mit energischem Schritt in eine abwärts führende Straße gingen. Am Ende der Straße war ein überdachter Platz, zwei große Pick Ups parkten dort, einige Männer, normal gekleidet, lungerten dort aus unerfindlichen Gründen herum. An der Seite sah ich gerade noch drei Longneckfrauen abwärts in das Tal hinter den Bäumen verschwinden. Eine modern gekleidete Frau sprach uns auf Englisch an und fragte, ob wir in das Dorf der „Longnecks“ wollten. Jetzt sollten wir uns also als Besucher an menschlicher Zoohaltung beteiligen, so kam es uns zumindest vor. Wir äußerten unsere Bedenken und verließen schnell diesen unseligen Ort Richtung Mae Salong, unserer nächsten Station im äußersten Nordwesten Thailands nahe der burmesischen Grenze.

Info_Longnecks.doc
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Mae Salong – chinesische Kleinstadt im Nordwesten Thailands

Mae Salong war übrigens nicht jenes kleine Dorf in den nordthailändischen Bergen, das wir erwartet hatten. Es war eher eine kleine Stadt, in der viel gebaut wurde, und die genauso auf Touristen wartete, wie viele andere Gebiete Thailands. Übrigens ist Mae Salong bei Taiwanesen ein beliebtes Urlaubsziel. Hier ist das Grab und eine Gedenkstätte des Generals Duan Shi-Wen, dem letzten Befehlshaber des 93. Regiments der Kuomintang-Armee. Seine Nachkommen leben in Mae Salong und unterhalten die Gedenkstätte mit Spenden von Taiwanesen. Die Bewohner sind vor allem Yunan Chinesen und Nachkommen der Soldaten des legendären Generals. Der private Wachsoldat, den ich in seiner skurril anmutenden Uniform fotografieren wollte, verlangte Geld für das Foto. Ich lehnte dankend ab.

Im Gebiet von Mae Salong gibt es heute viele Teeplantagen. Die Straße, die sich von dort entlang der burmesischen Grenze zieht, verläuft durch das Gebiet einiger Bergvölker.

Infos_Chinesen in Mae Salong.doc
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Beanspruchte Landschaft – überall brennt es

Primärwald gibt es in Thailand nur noch im geringen Umfang. Die lange Geschichte und die dichte Besiedelung haben zu einer umfangreichen Naturlandschaftszerstörung geführt. Auf unserer Fahrt beobachteten wir viele Feuer, irgendwo in der Ferne brannte wieder ein Waldstück. Tatsächlich sind dafür auch einige Stämme der Bergvölker verantwortlich. Bis heute betreiben traditionell lebende Stämme Wanderfeldbau, dass heißt, das alte, nicht mehr ertragreiche Felder aufgegeben und neue Nutzflächen, in diesem Fall durch Brandrodung, für die neuen Felder vorbereitet werden. Offenbar hat ist das Abbrennen auch anderswo etabliert: Ernterückstände auf den Feldern werden einfach verbrannt, das reduziert den Arbeitsaufwand, ist aber ökologisch sehr bedenklich. Übrigens ist das Abbrennen von Wald zur Neulandgewinnung ein großes ökologisches Problem in Südostasien. Zur „Brandsaison“ ist an manchen Tagen die Atmosphäre durch Ascheteilchen getrübt.

Auf dem Weg zu unseren nächsten beiden Stationen, der Grenzstadt Mae Sai und der Stadt am goldenen Dreieck, Chiang Saen, fuhren wir durch eine dicht besiedelte Landschaft. Die Straßen waren gesäumt von Siedlungen und landwirtschaftlichen Nutzflächen, in der Ebene reihte sich ein Reisfeld an das andere. Unsere Vorstellung, Mae Sai sei ein verschlafener, einsamer Ort an der Grenze zu Myanmar, löste sich bereits 20 Kilometer vor der burmesischen Grenze auf: Verstädterung und ein zunehmender Verkehr, das hatten wir nicht erwartet. In Mae Sai fanden wir kaum einen Parkplatz, der dichte Verkehr machte das Überqueren der Straße zu einem Abenteuer. Beidseits der Straße gab es Geschäfte, fahrende Händler, mobile Schmuckstände und dergleichen mehr. Die Grenzbrücke war voll von Fußgängern, einige burmesische Jungens hangelten sich heimlich, an der Brücke, von Burma nach Thailand und zurück. Was sie dabei transportierten, konnten wir nicht sehen. Der Verkehr und vor allem die Fahrzeuge, die die Grenze passierten, waren so abenteuerlich, dass nur Bilder diese Geschichte erzählen können. Einige gelangen mir, andere konnten nicht geschossen werden, weil die Zeit kurz war und wir weiter zum „Golden Triangle“ mussten.

Ein Ort zum Abhaken – das goldene Dreieck

Nachmittags erreichten wir jenes Länderdreieck, dass durch den Heroinhandel seine Bekanntheit erlangte. Wir machten das obligatorische Foto am Schild, schauten nach Myanmar und Laos hinüber und sahen das gelbe Wasser des träge dahin fließenden Mekongs. Die Landschaft ist nicht gerade atemberaubend, dazu gibt es zahlreiche touristische Angebote: Ein Grenzübertritt nach Myanmar, eine Fahrt nach Laos, wer möchte, auch in ein Spielcasino. Obskure buddhistische Bauten und goldene Elefanten sollen die Touristen unterhalten. Große und kleine Busse parken auf der einen Straßenseite, auf der anderen gibt es die obligatorischen Händler für Souvenirs, Kleidung und dergleichen mehr. Mehr als eine Stunde benötigten wir nicht für die Besichtigung. Wir verabschiedeten uns mit einem Abendessen und einem Frühstück am Mekong, in unserem guten, preisgünstigen Hotel. Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Chiang Mai mit einem kurzen Zwischenstopp in Chiang Rai (Museumsbesuch). In Chiang Mai genossen wir den letzten Abend in unserem bekannten und guten Eco Resort.

Wir waren froh, dass wir uns kurzfristig für die Rückreise nach Bangkok für das Flugzeug entschieden hatten. Denn die lange Busfahrt hätte uns durch die große, zentralthailändische Ebene geführt, wo sich Siedlungen und Reisfelder abwechseln. Das ursprünglich angedachte Sightseeing hätte somit keine neuen Views gebracht.

Im Rückblick war unsere Fahrt durch Nordthailand sehr interessant. Sie war überraschend, weil unsere Erwartungen andere waren. Die landschaftlichen Erlebnisse, die wir uns erhofft hatten, erfüllten sich zwar nicht, dafür traten kulturelle und gesellschaftliche Eindrücke in den Vordergrund. Jetzt freuten wir uns auf den Zwischenstopp in Bangkok und vor allem auf unsere Schnorchelinsel Koh Tao.

 

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Roller, Pick-Up und Co.

In Südostasien sind Roller das Verkehrsmittel Nummer 1. Sie sind der Einstieg in die Massenmotorisierung Südostasiens. Wer kann, fährt Pick-Up, vor allem weil die Pro-Kopf-Kosten bei adäquater Auslastung durchaus niedrig sind. Sammeltaxis (Songthaews) übernehmen als Massentransportmittel oder als Ersatz für den öffentlichen Nahverkehr eine wichtige Funktion. In Nordthailand sahen wir phantasievolle, atemberaubende, gefährliche und skurrile Einsatzmöglichkeiten. Offenbar heiligt hier der Zweck die Mittel. Nicht alles, was wir sahen, konnten wir fotografieren. Entweder huschten wir mit unserem Pick-Up vorbei oder die Objekte rasten so schnell, dass ich meine Kamera nicht so schnell zücken konnte. Doch einiges gelang… Die Bilderserie ist ohne Worte.

 

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