13.08. - 23.08. – Eine kühle Fährüberfahrt und ein Gefühl wie in Europa

Tour Karte 7: Vom Olympic Nationalpark nach Vancouver

Kanada: Jeder denkt sofort an Weite und Einsamkeit. In der Tat ist Kanada mit knapp 10 Millionen Quadratkilometern hinter der russischen Förderation (17 Mio. km2) und knapp vor den USA das zweitgrößte Land der Erde. Ebenso vielfältig sind Landschaften, Klimazonen und Besiedlungsschwerpunkte. Die meisten Menschen leben im Südwesten und -osten Kanadas bzw. innerhalb eines „Siedlungsbandes, das sich entlang der Grenze zu den USA erstreckt. Das hat vor allem klimatische Gründe. So liegt Vancouver etwa auf einem Breitengrad wie München. Die übrigen Teile Kanadas sind sehr dünn besiedelt oder gar nahezu menschenleer. Denn in Kanada leben gerade einmal gut 34 Millionen Menschen, im Durchschnitt nur 3,4 pro Quadratkilometer.

Was die Geologie anbelangt, so gehört auch die kanadische Küste zum pazifischen Feuerring, wenngleich es in Kanada derzeit keine Vulkane gibt, von denen man erwarten könnte, dass sie in nächster Zeit ausbrechen. Auch die Rockies in Kanada gliedern sich im südlichen Teil Kanadas wie in den USA: Es gibt verschiedene Gebirgszüge, die durch Hochebenen voneinander getrennt werden. Ebenso existieren mancherorts in Leelagen extrem trockene Gebiete. In gewisser Weise ist Kanadas Küstenlandschaft mit der Norwegens vergleichbar: Denn ebenso wie in Norwegen haben die Gletscher während der Kaltzeiten die Küstenformen geprägt, so dass die zerklüftete Küste von Fjorden (Inlets) durchzogen wird. Vancouver Island war vor den Kaltzeiten ein Teil des nordamerikanischen Festlandes. Heute befinden sich zahlreiche Inseln zwischen dem Island und dem kanadischen Festlandsbereich, weil die Gletscher tiefe Täler schufen, die voll Wasser gelaufen sind. Vancouver Island hat zudem viele Seen, deren Entstehung ebenso auf die Gletscheraktivität zurückzuführen ist.

Westliche Winde bestimmen das Wetter von Vancouver und Vancouver Island. So ist es oft wechselhaft, vor allem außerhalb der Sommermonate regnet es häufig. Der kalte Pazifik hat im Sommer eine kühlende Wirkung, im Winter hingegen verhindert er zumindest in den tiefen Lagen Temperaturen unter null Grad. In den höheren Lagen ist über viele Monate hinweg Schneesport möglich.

Wir waren sehr erstaunt von der Vielfältigkeit und den Freizeitmöglichkeiten sowohl auf Vancouver Island als auch in Vancouver. Die Menschen sind sehr aktiv. Viele Fahrradfahrer, Läufer, Hiker, Bootsfahrer usw. zeugen davon. In dieser Region Kanadas wird auch gut verdient, die Menschen, die wir kennenlernten, sagten, dass sie nirgends woanders leben möchten und lobten dabei die eben erwähnte Vielfältigkeit. Auf den Nummernschildern wird die Attraktivität verbreitet: Entweder liest man „Beautiful British Columbia“ oder noch überzeugter „The Best Place on Earth – British Columbia“.

Wir finden diese Gegend auch sehr attraktiv, haben aber auch die andere Seite kennengelernt, die vor allem auf der Westseite von Vancouver Island häufig auftritt: Nebel, der sich so gar nicht verdrücken kann, weil das kalte Pazifikwasser die Feuchtigkeit in der wärmeren Luft zur Kondensation zwingt. Ebenfalls ist es in Vancouver aus diesem Grund oft bewölkt und verregnet. Nur die Sommermonate sorgen für eine Pause von Regen und Bewölkung. Auch die Temperaturen in Vancouver werden durch den kalten Pazifik vermindert. Wir hatten höchstens etwas über 200C, erlebten aber auch geringere Temperaturen. Insbesondere nachts kühlte es deutlich ab.

Gleichwohl haben wir die Zeit im Südwesten Kanadas sehr genossen. Vor allem auf Vancouver Island ließen wir uns ein bisschen treiben, genossen einfach die Zeit, das Meer und die Fährüberfahrten und haben bewusst in Kauf genommen, nicht alles zu sehen bzw. sehen zu können.

Genaueres könnt ihr wieder im Reisebericht Download lesen.

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