26.07. - 02.08. - Von den Halbwüsten Utahs in die Bergwelt Wyomings

Tour Karte 5: Von Salt Lake City zum Yellowstone Nationalpark

Zwischen Massentourismus und Beschaulichkeit

Im Mittelpunkt dieser Etappe standen die beiden Nationalparks Grand Teton und Yellowstone. Bis dahin waren allerdings noch der nordöstliche Teil Utahs und der südöstliche Zipfel Idahos zu durchqueren, bis wir den südwestlichen Teil Wyomings erreichten. Es war eine Wohltat, den Wechsel der Landschaft zu erleben: Nach Verlassen von Antelope Islands wurde es mit jedem Höhenmeter grüner. Die Täler waren dichter besiedelt. Das begann bereits in Nordostutah und setzte sich fort in Idaho. In Wyoming waren die Täler breit und grün, es gab offenbar ein großes Wasserangebot, das selbst für die Bewässerung von Weideland genutzt wurde, im krassen Gegensatz zu den Wassermangelgebieten der Great Plains Wyomings. Hier, kurz vor dem Grand Teton, genossen wir eine Nacht in einem wunderbaren Hotel.

Gegensätze, die in den USA oft anzutreffen sind, finden sich selbst in den Nationalparks. Während der Grand Teton noch relativ beschaulich wirkt, ist der Yellowstone durch Massentourismus geprägt. Die Frage, ob Naturschutz und diese Massenansammlungen sich vertragen, ist sicher berechtigt. Gleichwohl wäre es voreilig, ein Urteil darüber nur aus diesem Blickwinkel zu treffen. Denn die Fläche ist so groß, dass es andererseits große Ausgleichsflächen gibt. Und diese Flächen sind tatsächlich Outback, hier gibt es viel Rückzugsmöglichkeit für Fauna und Flora. Der Tourismus ist stark gelenkt und kanalisiert, so dass die abgelegenen Regionen kaum frequentiert werden. Zudem gibt es in den Nationalparks keine nennenswerten Siedlungen.

Die Preise im Yellowstone sind sehr hoch. Es gibt zwar eine vollständige Versorgungsinfrastruktur, wir waren jedoch froh, uns ausreichend mit Vorräten eingedeckt zu haben, weil das Preisniveau gut doppelt so hoch ist. Ebenso sind Lodges verfügbar, auch diese sind teilweise extrem teuer. Das Campen hingegen ist vergleichsweise preiswert. Ohne Vorbuchung hätten wir jedoch selbst auf den Campingplätzen keine Übernachtungsmöglichkeit mehr gefunden.

Wir haben die Tage in den beiden Nationalparks genossen. Im Grand Teton wären wir gerne einen Tag länger geblieben, er wirkt trotz des Tourismus insgesamt beschaulicher und bietet viele schöne Wanderungen. Der Yellowstone ist als großer, nördlicher Bruder viel größer. Vor allem durch seine Geysire ist er bekannt. Dennoch bietet er in Hinblick auf die Landschaft viel Abwechslung, das nächste Mal würden wir uns ein spezielles Hikingbuch besorgen, denn im Yellowstone befinden sich viele Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen. Zudem ist der Yellowstone geologisch sehr interessant: Hier befindet sich einer der größten Hot Spots, zuletzt vor 600000 Jahren mit einer gewaltigen Eruption ausgebrochen, an dessen Rand, der Caldera, Teile der Yellowstone-Hauptwege verlaufen. Zur Geologie werde ich einiges im nächsten Reisebericht erzählen.

Die Angst vor Bären haben wir verloren. Nicht nur das Bärenspray sorgte für ein gewisses Sicherheitsgefühl, auch die Tatsache, dass wir keinen Bären trafen. Das heißt nicht, dass es diese nicht gibt, letztlich ist eine Begegnung tatsächlich jederzeit möglich. Ebenso ist der Umgang der Ranger teilweise recht widersprüchlich. Einerseits wird eindringlich gewarnt, auf Campingplätzen wird ständig auf die Bärengefahr hingewiesen. Ebenso stehen einschlägige Warnschilder, wenn man sich auf die Trails begibt. Anderseits antworten die Ranger lapidar auf Fragen nach Bären an Wanderwegen, man solle Abstand halten, sich vorsichtig zurückziehen, bei einem Angriff könne Bärenspray helfen, allerdings sei diese erst in einer Entfernung von 10 m einzusetzen. Mein Einwand, was ich bei Gegenwind tun solle, wird ganz einfach beantwortet. Man solle die Seite wechseln. Ich fragte nicht weiter nach, dachte mir nur, wie das möglich sei, wenn der Weg durch Wasser, Berg oder Bäume begrenzt würde. Jedenfalls ist es immer noch am besten, keinen Bären zu treffen.

Voll von reichen Eindrücken verließen wir den Yellowstone in Richtung Idaho und in Richtung von „Crater of the Moons“. Damit befinden wir uns nicht nur auf einem geologisch interessanten Pfad, sondern auch in Hinblick auf die Besiedelung treffen wir auf einen alten Bekannten: Dem Oregon-Trail.

Einen ausführlichen Reisebericht findet ihr im Download.

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