24.07. - 28.07. - Gemütliche Tage in Pottsville und Umgebung

Organisation aus den Händen gegeben

 

Ankommen, genießen, das war der Beginn einer aufregenden Australienreise, während der wir im späteren Verlauf die Weite des australischen Kontinents, der fast die Größe Europas erreicht, erlebten. Jetzt genossen wir die Tage mit Jördis und Marjan. Unsere Campervan stand vier Nächte vor dem Haus von Vicky und Judy, die während einer Auszeit zwei Monate auf dem amerikanischen Kontinent verbrachten, während Jördis auf das Haus und Nalu aufpasste, einer süßen Mischung aus Labrador und dänischer Dogge. Marjan verbrachte seine Ferien hier. Die beiden hatten sich einige Ausflüge überlegt und wir genossen es, mit dem Nissan Navara Pick-up chauffiert zu werden. Jördis und Marjan hatten sich längst an den Linksverkehr gewöhnt, während wir noch immer erschraken, wenn uns auf der vermeintlich falschen Seite jemand entgegenkam.

 

Surfen und Beaches

 

Endlose Strände, teilweise menschenleer, an einigen Spots Surfer, die ihr Können lässig demonstrierten... das Klischee von Australien wurde hier an den Küsten im Norden von New South Wales auf eine traumhafte, fast unglaubliche Weise wahr. "So einen tollen Strand, diese Farben, diese lang auslaufenden Wellen", dachten wir uns, kaum vorstellbar, dass es noch eine Steigerung geben könnte, als uns tags darauf das nächste Strand-Highlight entgegen schrie: "Kommt her, ich bin nur für euch da!"

 

Vicky und Judy surften beide. Pottsville bot zwei jeweils kilometerlange Strände. Bodyboards, mehrere Surfboards und Neoprenequipment standen uns zur Verfügung. Der subtropische Winter bot sonnige, warme Tage, der Pazifik beständige Wellen. Die Wassertemperaturen sind aber aufgrund einer kalten Meeresströmung so niedrig, dass Neoprenkleidung notwendig ist.

 

Jeden Morgen, zwischen sieben und halb acht fuhr Jördis mit Nalu zum Morgenspaziergang zum Strand. Wir begleiteten sie vor dem Frühstück. Diese Freiheit, dieser Platz, der uns den Morgen mit seiner lachenden, sonnigen Seite zeigte, fernab vom Alltag, fast auf der anderen Seite unseres Erdtrabanten, machte Spaß. So hätten wir versacken können, aber uns stand noch eine weite Tour bevor.

 

Wildlife und Meeresrauschen

 

Zwei drängelten sich vor, schossen die heran rauschende Welle hinunter, während die anderen genussvoll, mit dynamischem Flossenschlag beschleunigten und spielend die voraus Geeilten einholten. Mir schien es, als ob die Pioniere des Wellensurfens Delphine zum Vorbild hatten. Diese eleganten Schwimmern des Meeres zu beobachten war eines unserer ersten Wildlifeerlebnisse in Australien. Von solchen Bildern hatten wir immer geträumt.

 

Byron Bay, etwa 40 km südlich von Pottsville, ist eine gemütliche, gepflegte Stadt, ein australischer Badeort, in denen, wie vielerorts an der Ostküste, die Surferszene ideale Bedingungen vorfindet. Es war Nebensaison, dafür jedoch schon erstaunlich voll. Vom alten Leuchtturm, der auf einer Klippe liegt, sahen wir nicht nur die Delphine, sondern auch die mächtigen Rücken und Wasserfontänen jener Buckelwale, die sich auf ihrer Wanderung von der Antarktis zur australischen Ostküste befanden. Etwa 300 km nördlich von Byron Bay, in Hervay Bay an der Fraserküste, ist ein großer Meetingpoint der Wale, wo sie sich paaren und ihre Kälber gebären.

 

Die Mischung aus Wildlife, phänomenalen Stränden und Bodyboard-Surfen in den Wellen war eine einzigartige Mischung und ein guter Einstieg unserer vierwöchigen Australienreise.

 

Nicht spektakulär - aber zum Wohlfühlen

 

"Hinterland" nennen die Australier jene Landstriche, die sich landeinwärts an die Küstenbereiche anschließen. Lieblich, gepflegt, sauber und mit guter Infrastruktur erstreckt sich das Hinterland über sanfte Höhenzüge, durchzogen von teilweise üppigen subtropischen Feuchtwäldern. Vorrangig wird hier Landwirtschaft betrieben. Viele Nationalparks mit gut ausgebauten Wanderwegen gibt es hier. Wir wanderten auf einen bekannten Aussichtsberg, dem Mount Warning.

 

Tatsächlich nehmen es die Australier mit dem Ausbau der Wanderwege übertrieben genau: Treppenstufen, Befestigung der Wege mit Steinen, Teer oder Holz machtmanche Wanderung zu einem Spaziergang. Immerhin war das letzte Stück recht steil, aber durchgängig mit Ketten gesichert. So fühlen sich auch die älteren, verrenteten Australier sicher, die in großer Zahl mit ihren Wohnwagen durch ihr Land ziehen, jederzeit auf der Suche nach jener Region, die gerade die angenehmsten Temperaturen bietet.

 

Unser erstes Fazit, dass sich später bestätigen sollte, war, dass die spektakulären Landschaften auf anderen Kontinenten liegen. In Nordamerika und Südamerika haben wir das erleben können. Ausgenommen davon sind die Küstenlandschaften Australiens: Die sind tatsächlich atemberaubend und in diesem Umfang sicher einzigartig auf der Welt.

 

Abschied und ab nach Brisbane

 

Wir hatten länger in Pottsville verweilt, als ursprünglich geplant. Aber es war schön. Jetzt wurde es aber Zeit, denn wir wollten noch einiges vom "Hinterland" sehen und einige Spots an den Küsten Queenslands erleben. Danach stand uns noch die Strecke nach Darwin bevor, 3000 km durch die Weiten Queenslands und des Northern Territory.

 

Als wir morgens starten wollten, versagte die Batterie. Als wir in der Nachbarschaft nach einem Starthilfekabel fragten, ernteten wir nur ungläubiges Kopfschütteln. Nein, ausgeschlossen, dass sei in Australien verboten. Glück im Unglück: Der Pannendienst THL des Vermieters funktionierte tadellos. Mit 90-minütiger Verspätung starteten wir nach Brisbane. Dennoch verloren wir darüber hinaus Zeit, weil wir die Vermietstation aufsuchen mussten. Vor Ort schilderten wir unser Problem. Die Batterie sei neu, möglicherweise sei das TomTom schuld, dass ich nicht aus der Halterung entfernt hatte. Im Verlauf mehrerer Standtage könnte auf diese Weise die Batterie zu sehr beansprucht worden sein.

 

So ganz glaubte ich dieser Erklärung nicht, aber der Toyota sprang an, die Batterie schien in Ordnung. So starteten wir mit einiger Verspätung zu unserer Besichtigung Brisbanes.

 

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